Finanzen
Bankumsätze importieren
Bankumsätze importieren: die Prüfansicht
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Bankumsätze importieren: Zuordnungsregeln
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Bankumsätze importieren: Vertragszahlungen und Rückgängig
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Worum geht's
Im Bereich Import (in Finanzen) liest patchio einen Kontoauszug ein — als CSV-, XML- oder Excel-Datei — und schlägt daraus fertige Ausgaben und Einnahmen vor, statt sie von Hand abzutippen. Die Datei wird dabei ausschließlich in deinem Browser gelesen und verlässt dein Gerät nie. patchio erkennt Sparkasse, N26 und Revolut automatisch an der Kopfzeile; jede andere Bank ordnest du beim ersten Mal per Spaltenzuordnung zu. Vor der Übernahme siehst du jede Zeile einzeln in einer Prüfansicht mit Status und Kategorie-Vorschlag — nichts landet ungesehen in deinen Finanzen.
Voraussetzungen
- Das Modul Finanzen muss unter Verwaltung → Module aktiviert sein (nur Admins).
- Mindestens ein Konto ist angelegt — der Import ordnet die Umsätze diesem Konto zu.
- Du findest den Bereich über die Finanzen-Übersicht (Kachel Import) oder über den Knopf Import bei den Konten.
Deine Bank exportieren
patchio erkennt die Kopfzeile von drei Banken automatisch. Lade die Datei jeweils frisch aus deinem Online-Banking herunter und importiere sie unverändert — eine zwischengespeicherte Excel-Fassung verändert oft Zahlen- und Datumsformate.
Sparkasse
Wähle im Export die Option „Excel (CSV-CAMT V8)" und importiere die heruntergeladene Datei unverändert — speichere sie vorher nicht in Excel ab, das verändert Kodierung und Format. Die ältere Fassung CSV-CAMT V2 erkennt patchio ebenfalls.
Alternativ bietet die Sparkasse auch die Option „XML (CAMT V8 – gebuchte Umsätze)" an — patchio liest auch diese Datei ein, ebenso die ältere Fassung CAMT V2. Wichtig dabei: Wähle immer die gebuchten Umsätze — vorgemerkte Umsätze übernimmt patchio nicht.
N26
Öffne die Web-App, gehe zu Transaktionen und lade die CSV-Datei herunter.
Revolut
Gehe im Konto zu Kontoauszug und lade die CSV-Datei herunter. Ausstehende Umsätze (noch nicht abgeschlossene Buchungen) übernimmt patchio nicht — sie tauchen erst nach dem Abschluss im nächsten Export auf.
Andere Banken
Erkennt patchio die Kopfzeile nicht, ordnest du die Spalten einmalig von Hand zu (Buchungstag, Betrag, Empfänger, Verwendungszweck und mehr). patchio merkt sich diese Zuordnung als Vorlage für den Haushalt — der nächste Import derselben Bank erkennt sie automatisch wieder.
Excel-Dateien (XLSX)
Hat deine Bank weder einen passenden CSV- noch einen XML-Export, funktioniert auch eine Excel-Datei (XLSX) — patchio liest dabei das erste Tabellenblatt ein. Erkennt patchio die Kopfzeile nicht automatisch, ordnest du die Spalten wie bei jeder anderen Datei über die Spaltenzuordnung zu (siehe „Andere Banken" oben).
Deine Bank fehlt?
Erkennt patchio deine Bank nicht automatisch, hilft uns das weiter: Schick uns die Kopfzeile deiner Exportdatei und eine Beispielzeile mit verfälschten Beträgen und Namen — über Feedback in der App oder an kontakt@patchio.de. Wir nehmen deine Bank dann als eingebaute Vorlage auf, die für alle funktioniert. So sind auch die eingebauten Vorlagen für Sparkasse, N26 und Revolut entstanden.
Konto, Unterkonten und „Bezahlt von"
- Konto — patchio erkennt es bei der Sparkasse automatisch über die IBAN in der Datei; bei N26 und Revolut (die keine IBAN mitliefern) wählst du es aus — deine Wahl merkt sich patchio für die nächste Datei derselben Bank.
- Unterkonten — enthält die Datei mehrere Unterkonten (z. B. N26 Spaces oder Revolut Erspartes), triffst du für jedes eine Pflichtwahl: einem Konto zuordnen oder überspringen.
- „Bezahlt von" — wer als zahlende bzw. empfangende Person hinterlegt wird, ist ebenfalls Pflicht. Vorbelegt ist die Kontoinhaberin oder der Kontoinhaber, sonst die Person, die den Import macht.
Prüfansicht und Status
Vor der Übernahme zeigt patchio jede Zeile mit einem Status:
- Ausgabe — negativer Betrag, wird als Ausgabe übernommen.
- Einnahme — positiver Betrag, wird als Einnahme übernommen (mit Kategorie-Vorschlag, z. B. Gehalt bei erkanntem Wortlaut).
- Schon vorhanden — eine Dublette, wird nicht doppelt angelegt.
- Umbuchung — Überweisung zwischen zwei deiner eigenen Konten, wird nicht als Ausgabe gebucht.
- Vertragszahlung — die Zeile passt zu einem laufenden Vertrag (siehe unten „Vertragszahlungen") und wird automatisch als Zahlung an diesem Vertrag gebucht statt als zusätzliche Ausgabe.
- Ausstehend — noch nicht abgeschlossene Buchung (nur Revolut), wird nicht übernommen.
- Übersprungen — von dir abgewählt, ohne Euro-Betrag oder mit Betrag 0.
Zeilen mit dem Status Schon vorhanden, Umbuchung und Ausstehend sind in der Liste vorab abgewählt; Vertragszahlungen sind vorab angehakt, weil sie automatisch gebucht werden. Du kannst jede Zeile einzeln antippen und den Status ändern — bei einer erkannten Vertragszahlung zum Beispiel auf „Als Ausgabe", „Nur Hinweis" oder „Anderer Vertrag".
Kategorie-Vorschläge
patchio schlägt für jede Ausgabe eine Kategorie vor — in dieser Reihenfolge:
- Regel — eine deiner gespeicherten Zuordnungsregeln (siehe Abschnitt „Regeln" unten) trifft zu.
- KI — nur wenn die KI-Kategorisierung im Haushalt eingeschaltet ist und keine Regel greift. Der Verwendungszweck wird vorher maskiert (IBAN-ähnliche Angaben und lange Ziffernfolgen werden entfernt), bevor er zusammen mit dem Empfänger an Claude (Anthropic) geht — deine IBAN oder die des Gegenkontos wird nie übertragen.
- Leer — trifft nichts zu, du wählst die Kategorie selbst.
Der Kategorie-Chip zeigt die Herkunft (Regel, KI oder manuell) — jede Zuordnung kannst du in der Prüfansicht direkt ändern.
Regeln
Änderst du in der Prüfansicht eine Kategorie von Hand, bietet dir patchio an, die Korrektur als Regel zu merken — für künftige Umsätze mit demselben Empfänger. Deine Regeln stehen im Abschnitt „Deine Zuordnungsregeln" unten auf der Import-Seite; dort siehst du auch, wie oft eine Regel schon getroffen hat, und kannst sie löschen.
Regeln teilen
Standardmäßig gelten Regeln nur für dich — andere Haushaltsmitglieder sehen und nutzen sie nicht. Ist das zugehörige Konto haushaltssichtbar, kannst du beim Merken einer Regel zusätzlich den Schalter „auch für den Haushalt" einschalten; dann sehen und nutzen alle Haushaltsmitglieder die Regel mit. Bei einem privaten Konto steht der Schalter nicht zur Verfügung. Regeln, die einen Vertrag als Ziel haben, bleiben immer privat — sonst würde die Regelliste anderen einen privaten Vertrag verraten, den sie sonst gar nicht sehen dürften.
In der Liste zeigt ein Haushalt-Kennzeichen geteilte Regeln; bei Regeln anderer stehen Avatar und Vorname der Person, die sie angelegt hat. Ändern oder löschen kann nur, wer die Regel angelegt hat — auch bei geteilten Regeln.
Vertragszahlungen
Passt eine Zeile zu einem laufenden Vertrag — Anbieter und Betrag stimmen überein, und die Zeile liegt im erwarteten Fälligkeitsfenster —, bucht patchio sie automatisch als Vertragszahlung. Es entsteht dabei kein zusätzlicher Ausgabeposten; die Zahlung steht stattdessen am Vertrag.
Die Auswertung zeigt für den betroffenen Monat danach den tatsächlich gezahlten Betrag statt des hinterlegten Betrags. Bei Quartals- und Jahresverträgen verteilt patchio die Zahlung gleichmäßig auf die Monate des jeweiligen Zyklus; ist der Vertrag inzwischen beendet, fließen dabei nur die Monate bis zum Vertragsende in die Auswertung ein.
Die Fixkosten-Abrechnung zwischen Haushaltsmitgliedern rechnet unverändert mit dem hinterlegten Betrag weiter — die tatsächliche Zahlung ändert daran nichts.
Zahlungen aus dem Import stehen auf der Vertragsseite unter „Zahlungen aus Kontoauszügen" und lassen sich dort entfernen.
In der Prüfansicht kannst du statt der Vertragszahlung eine Alternative wählen: Als Ausgabe bucht die Zeile normal als eigene Ausgabe, Nur Hinweis merkt sie nur vor, ohne zu buchen, und Anderer Vertrag lässt dich den passenden Vertrag selbst auswählen.
Fehlt der passende Vertrag in patchio, erkennt patchio die Zeile erst gar nicht als Vertragszahlung — dann übernimmst du sie ganz normal als Ausgabe.
Dubletten
Importierst du dieselbe Datei zweimal, erkennt patchio das automatisch und markiert die Zeilen als Schon vorhanden. Hast du eine Ausgabe schon von Hand erfasst, bietet dir patchio in der Zeile das Angebot „mit vorhandener Ausgabe verknüpfen" an, statt sie ein zweites Mal anzulegen. Grenze dabei: private Erfassungen anderer Haushaltsmitglieder sind für dich unsichtbar — patchio kann sie folglich auch nicht als Dublette erkennen.
Verwendungszweck ansehen
Öffnest du das Detail einer importierten Ausgabe, findest du dort den Block „Aus dem Kontoauszug" mit Empfänger, der (maskierten) IBAN des Gegenkontos, dem Verwendungszweck, dem Buchungstext und dem Datum des Imports.
Import rückgängig machen
Auf der Import-Seite findest du unter „Letzte Importe" zu jedem Import einen Knopf „Rückgängig". Eine Bestätigung nennt dir vorher die genauen Zahlen, danach entfernt patchio:
- alle aus diesem Import angelegten Ausgaben,
- alle aus diesem Import angelegten Einnahmen,
- alle aus diesem Import angelegten Vertragszahlungen.
Verknüpfte Handeingaben bleiben erhalten — hast du eine Zeile mit einer bereits von Hand erfassten Ausgabe verknüpft, löst patchio nur die Verknüpfung, die Ausgabe selbst bleibt bestehen. Nach dem Rückgängigmachen lässt sich dieselbe Datei erneut importieren.
Datenschutz
Die Datei bleibt während des gesamten Imports in deinem Browser — sie wird nicht hochgeladen. Gespeichert werden nur die erkannten Umsätze (Datum, Betrag, Empfänger oder Auftraggeber, IBAN des Gegenkontos, Verwendungszweck); sie enthalten damit Namen und IBANs Dritter. Die Sichtbarkeit der importierten Umsätze folgt der Sichtbarkeit des Kontos — Konten sind standardmäßig privat.
Löschst du das Konto oder deinen Account, werden die dazugehörigen importierten Umsätze mit gelöscht — bereits daraus angelegte Ausgaben, Einnahmen und Vertragszahlungen bleiben bestehen.
Grenzen
- Datei bis 5 MB und 5.000 Zeilen.
- Unterstützt werden CSV-, XML- und Excel-Dateien von Sparkasse (CSV V8/V2 und XML CAMT V8/V2), N26 und Revolut (CSV) sowie beliebige andere CSV- oder Excel-Datei per Spaltenzuordnung.
- Keine Bankanbindung — patchio ruft nichts automatisch bei deiner Bank ab, du lädst die Datei jedes Mal selbst herunter.
Gut zu wissen
Importierst du Umsätze aus dem laufenden Monat, kann das sofort Budget-Warnungen bei 80 % oder 100 % auslösen — das ist gewollt, nicht unterdrückt.