Einer legt die Karte an — alle haben sie an der Kasse dabei.
Leg eine Karte einmal an, und sie liegt für den ganzen Haushalt bereit — auf jedem Handy. Wer einkauft, hat sie dabei: kein Weiterreichen, kein abfotografierter Barcode im Familienchat.
Zehn Plastikkarten im Portemonnaie, und die richtige fehlt trotzdem.
Payback, DeutschlandCard, REWE Bonus, dm, Lidl Plus, IKEA Family, der Bibliotheksausweis — alle liegen in patchio, gleich neben der Einkaufsliste. Ein Tipp, und der Code ist groß auf dem Display.
Karte anlegen heißt: lange Nummer abtippen und hoffen, dass sie stimmt.
Halt die Karte vor die Kamera — patchio erkennt den Code und seinen Typ von selbst. Oder lade einen Screenshot aus der App des Händlers hoch: Auch daraus liest patchio den Code heraus. Tippen geht natürlich auch.
An der Kasse hast du kein Netz — ausgerechnet dort, wo du die Karte brauchst.
Der Code entsteht direkt auf deinem Handy, ohne Internet. Im Funkloch an der Kasse funktioniert er trotzdem, das Display bleibt an, und die Nummer steht immer als Klartext darunter — falls die Kasse mal keinen Bildschirm lesen kann.
Manche Karten gehen niemanden etwas an.
Der Bibliotheksausweis oder die Karte vom Fitnessstudio bleiben auf Wunsch privat — die sieht dann nur, wer sie angelegt hat. Auch kein Admin.