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Vorratsschrank
Vorratsschrank
Der Vorratsschrank hält fest, was zuhause an Grundausstattung da ist — Klopapier, Waschmittel, Kaffee, Katzenfutter — und meldet sich von selbst, wenn's Zeit zum Nachkaufen wird. Du findest ihn im Reiter Vorratsschrank, gleich nach den Kundenkarten. Er ist für alle im Haushalt sichtbar, wie die Einkaufsliste auch.
Worum geht's
„Ist noch Waschpulver da?" ist eine Frage, die eigentlich niemand mehr stellen sollte. Trag deine Vorräte einmal ein, und patchio behält für dich im Blick, was knapp wird — und schiebt es bei Bedarf sogar automatisch auf die Einkaufsliste.
Bestand führen: Ampel oder Zählen
Für jeden Artikel wählst du, wie genau du es wissen willst:
- Ampel — voll, wird knapp oder leer. Praktisch für alles, was sich schlecht abzählen lässt (Salz, Spülmittel): Du setzt den Status selbst, sobald dir auffällt, dass es zur Neige geht.
- Zählen — eine echte Zahl mit Einheit, z. B. „6 Rollen" oder „2 kg". Den Status rechnet patchio dann selbst aus dem Bestand aus, du schaltest nichts mehr um. Wie fein er ausfällt, hängt am Feld „Melden ab":
- mit Schwelle: alles darüber ist „voll", auf oder unter der Schwelle „wird knapp", bei 0 „leer".
- ohne Schwelle: nur „voll" oder — bei 0 — „leer". Ein „wird knapp" gibt es dann nicht, denn ohne Schwelle weiß niemand, ab wann wenig wenig ist. Wer die Vorwarnung will, trägt eine Zahl bei „Melden ab" ein.
Nachschub-Rhythmus
Kaufst du einen Artikel ohnehin regelmäßig — Kaffee alle zwei Wochen, Katzenstreu jeden Monat —, trägst du dafür einen Rhythmus ein. Ist der Artikel fällig, landet er von selbst auf der Einkaufsliste, ganz unabhängig davon, ob gerade „voll" oder „knapp" dransteht. Der Rhythmus ist also ein eigener Zeitplan, kein Ersatz für die Ampel — du kannst beides zusammen nutzen oder auch nur eins von beiden.
Mindesthaltbarkeit
Bei jedem Artikel kannst du ein Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) eintragen — ein Datum je Artikel, nämlich das nächste, das ansteht. Kaufst du eine neue Packung mit einem anderen Datum nach, trägst du einfach das neue Datum ein.
Drei Tage vorher meldet sich patchio einmal in der App (und, falls aktiviert, per Push) — pro Datum genau einmal, nicht jeden Tag erneut. Änderst du das Datum danach (weil du nachgekauft oder dich vertan hast), ist die Erinnerung wieder scharf: patchio meldet sich zum neuen Termin erneut.
Die Erinnerung kannst du im Profil unter Benachrichtigungen abschalten (Thema „Vorrat: Haltbarkeit").
Die Brücke zur Einkaufsliste
Landet ein Artikel aus dem Vorratsschrank auf der Einkaufsliste, trägt er in der Listenansicht das Etikett „· aus dem Vorratsschrank", damit klar ist, woher er kommt. Die Kachelansicht zeigt bewusst nur Symbol, Name und Menge — dort erkennst du die Herkunft nicht.
Hakst du so einen Eintrag beim Einkaufen ab, passiert automatisch mehr als nur „erledigt":
- Der Vorrat füllt sich wieder auf — bei der Ampel springt der Status auf „voll", beim Zählen (sofern du eine Ziel-Menge hinterlegt hast) auf diese Ziel-Menge.
- Der Rhythmus verankert sich neu: Der nächste Termin zählt ab dem Tag deines Einkaufs, nicht ab dem ursprünglich geplanten Datum.
Löschst du den Eintrag stattdessen, ohne ihn abzuhaken (weil du ihn doch nicht gebraucht hast), passiert nichts dergleichen — der Artikel kommt erst zum nächsten regulären Rhythmus-Termin wieder auf die Liste, nicht schon am nächsten Tag erneut.
Gut zu wissen
- Der Vorratsschrank braucht kein eigenes Modul — er steht dir wie die Einkaufsliste von Anfang an zur Verfügung.
- Anders als der Vorrat im Gesundheitsmodul (der ist privat und für Medikamente und Nahrungsergänzung gedacht) ist der Vorratsschrank für den ganzen Haushalt sichtbar und für alles Haushaltliche da.