Schule
Den Überblick anpassen
Den Überblick anpassen
Der Überblick hat acht Karten — aber nicht jede Familie braucht alle, und nicht jede in derselben Reihenfolge. Deshalb stellst du dir die Seite selbst zusammen: oben im Kopf der Seite „Überblick“ über „Übersicht anpassen“.
„Übersicht anpassen“ ist nicht „Einstellungen“
Oben stehen zwei Knöpfe nebeneinander, und sie tun sehr verschiedene Dinge:
- Einstellungen ändern das Schulprofil des Kindes — Schulname, Klasse, Ferienregion, wer die Noten sehen darf. Das gilt für alle im Haushalt, und deshalb braucht es die Freigabe „Schule verwalten“.
- Übersicht anpassen ändert nur deine eigene Ansicht. Dafür brauchst du keine Freigabe, und was du ausblendest, sehen die anderen im Haushalt weiterhin. Du räumst deinen Blick auf, nicht ihren.
Die Ansicht gilt je Person und je Haushalt. Gehört ein Kind zu zwei Haushalten, kann der Überblick dort also anders aussehen als bei dir — in jedem Haushalt zählt oft etwas anderes.
Was im Blatt steht
Je Karte ein Schalter. Die Reihenfolge änderst du mit Hoch und Runter statt durch Ziehen — das trifft man auch am Handy zuverlässig. „Auf Standard zurück“ stellt alles wieder her, wie es ab Werk war.
Ausgeschaltete Karten rutschen ans Ende der Liste und lassen sich dort nicht mehr verschieben: Sortiert wird nur, was du auch siehst. Schaltest du eine wieder ein, ordnest du sie neu ein.
Eigene Karten anlegen geht bewusst nicht. Der Überblick rechnet aus, was in patchio ohnehin schon steht — er ist kein leeres Blatt zum Selbstbefüllen.
Die acht Karten
Ab Werk sind die ersten sechs an, die letzten beiden aus:
- Morgen (neu) — mit Stundennummer und Freistunden
- Nächste Prüfung
- Prüfungsdichte
- Fächer im Halbjahr
- Diese Woche
- Bis zu den Ferien
- Zu tun — offene Schul-Aufgaben aus euren Listen; ab Werk aus
- Schul-Ereignisse — Elternabend, Wandertag, Klassenfahrt; ab Werk aus
Was in den anderen Karten steht, beschreibt „Der Überblick“.
Die Karte „Morgen“
Sie zeigt den nächsten Schultag, nicht stur den nächsten Kalendertag. Am Freitagabend steht deshalb „Montag“ darüber, und bei A/B-Wochen ist schon aufgelöst, welche Woche dann läuft.
Fällt der nächste Tag aus — Wochenende, beweglicher Ferientag, Feiertag —, springt die Karte weiter zum nächsten Tag, an dem wirklich Schule ist, und schreibt in einer Zeile, warum.
Ist der nächste Schultag eine Woche oder weiter weg, heißt die Karte „Schulfrei“ und nennt statt der Stundenliste den Tag der Rückkehr samt Woche: „Weiter geht es Montag, 19. Oktober · Woche A“. In den Ferien hilft eine Stundenliste niemandem.
Steht für einen Wochentag nichts im Plan, sagt die Karte genau das: „Für Mittwoch steht nichts im Stundenplan“ — und nicht „schulfrei“. Der Unterschied ist wichtig, denn vielleicht ist der Plan einfach noch nicht vollständig, und das kann patchio nicht auseinanderhalten.
Läuft am nächsten Tag ein Schul-Ereignis — Wandertag, Klassenfahrt —, steht das als Hinweiszeile über den Stunden. Die Stunden bleiben trotzdem stehen: Ob ein Wandertag den Unterricht ersetzt oder nur einen Teil davon, weiß patchio nicht.
Welche Stunde ist das?
Vor jeder Zeile steht die Stundennummer — dieselbe, die auch im Stundenplan davorsteht: „3.“, bei einer Doppelstunde „3.–4.“. Die Uhrzeit bleibt darunter stehen; beide Angaben beantworten verschiedene Fragen, und in der Oberstufe verabredet man sich nach der Stunde, nicht nach der Uhr.
Liegen zwischen zwei Stunden Freistunden, stehen sie als eigene Zeile dazwischen — „4.–6. · 3 Stunden frei · 10:35–13:15“. Mehrere hintereinander werden zu einer Zeile zusammengefasst, damit die Karte nicht auseinanderläuft.
Fängt der Tag später an oder hört er früher auf, gibt es keine solche Zeile. Das ist keine Lücke im Tag, sondern ein späterer Start bzw. ein früheres Ende — und ob das ungewöhnlich ist, weiß patchio nicht: Das Raster nennt die Stunden der Schule, nicht den Normaltag deines Kindes. Gesagt wird der späte Start trotzdem, nämlich durch die Nummer der ersten Zeile: Sie lautet dann eben „3.“ und nicht „1.“.
Ohne Stundenraster gibt es keine Nummern. Dann steht unter der Liste ein Hinweis mit dem Weg zum Raster (in den Schul-Einstellungen); Freistunden kann patchio in dem Fall auch nicht erkennen. Passt die Zeit einer Stunde auf keine Stunde im Raster — etwa, weil das Raster nachträglich verschoben wurde —, bleibt diese eine Zeile ohne Nummer, und die Karte verweist auf den Stundenplan.
Und das Wichtigste: Die Karte rechnet nach genau derselben Regel wie die abendliche Schulranzen-Erinnerung. Zeigt sie Stunden für morgen, meint die Erinnerung am Abend denselben Tag. Mehr dazu unter „Schulranzen-Erinnerung“.
„Fächer im Halbjahr“ kann gesperrt sein
Steht die Noten-Sichtbarkeit des Kindes auf „Nur das Kind“, bleibt die Karte in der Liste stehen, ihr Schalter ist aber grau; der Grund steht in derselben Zeile. Das ist kein Fehler: Die Sperre sitzt in der Datenbank, nicht in der Ansicht — einschalten würde nur eine leere Karte erzeugen. Mehr dazu unter „Wer sieht die Noten?“.
„Diese Woche“ zeigt jetzt die Tage
Bisher standen dort Balken: wie oft welches Fach in der Woche vorkommt. Jetzt stehen dort die fünf Tage mit ihren Zeiten — „Mo 8:00–15:30 · Nachmittag“ —, der heutige Tag ist hervorgehoben, und freie Tage stehen mit ihrem Grund in der Liste. Die Kopfzeile bleibt, wie sie war: „31 Stunden · 2 Nachmittage“.
Feiertage und Ferientage zählen dabei nicht mit. In einer Woche mit Feiertag ist die Stundenzahl deshalb niedriger als sonst — kein Zählfehler, sondern die Woche, die das Kind wirklich hat.