Familie & Haushalt
Wechselplan
Der Wechselplan
Beim Abspielen wird YouTube geladen (youtube-nocookie.com); dabei können Daten an Google gelangen.
Worum geht's
Der Wechselplan zeigt transparent, wer wann wo lebt — als farbiger Zeitstrahl, eine Karte pro Person. Gedacht ist er vor allem für Kinder, die zwischen zwei Zuhause pendeln, funktioniert aber für jede Konstellation mit mehreren Zuhause.
Drei Begriffe, mehr brauchst du nicht
patchio denkt den Wechsel in drei einfachen Begriffen — wenn du die verstanden hast, verstehst du den ganzen Plan:
- Zuhause — ein Ort, an dem jemand lebt: Mamas Wohnung, Papas Haus, die WG. Jedes Zuhause hat eine eigene Farbe. Ist eine Person dort, erscheint sie app-weit in dieser Farbe — im Kalender, im Essensplan, im Dashboard.
- Rhythmus — das wiederkehrende Grundmuster: der normale Wechsel, der Woche für Woche so weiterläuft, ohne dass du etwas tun musst.
- Abweichung — die einmalige Ausnahme: eine Ferienwoche woanders, ein getauschtes Wochenende. Sie gilt nur für ihren Zeitraum und lässt den Rhythmus drumherum unberührt.
Den Rhythmus einrichten
Pro Person gibt es eine Karte. Wer noch keinen Rhythmus hat, startet dort mit „Jetzt einrichten" — fehlt ein Zuhause, legst du es direkt im Editor an (Name + Farbe), du musst nichts vorbereiten.
Den Rhythmus selbst wählst du aus fertigen Modellen, statt einzelne Regeln zu basteln:
- Wochenweise — eine Woche hier, eine Woche dort, im ständigen Wechsel. Das klassische 7/7-Modell.
- Wochenend-Modell — werktags am Haupt-Zuhause, am Wochenende beim zweiten. Du entscheidest, ob es jedes oder jedes zweite Wochenende ist.
- Eigenes Muster — du markierst selbst die Wochentage, an denen jemand beim zweiten Zuhause ist, und in welchem Takt (jede Woche, alle zwei Wochen …). Alle übrigen Tage fallen aufs Haupt-Zuhause zurück.
Dazu legst du „Ab wann" fest — davor erzeugt der Rhythmus nichts, auch keine Kalender-Kachel. Optional kommt ein „Bis wann" dazu: Ohne Ende läuft der Rhythmus unbegrenzt weiter, mit Ende zeigt die Karte den ganzen Zeitraum, etwa „5. Okt. 2026 – 31. Dez. 2026" statt nur „seit 5. Okt. 2026".
Hat die Person schon einen Rhythmus und du änderst ihn, bestimmt „Ab wann" den Schnitt: Ab diesem Tag gilt die neue Fassung, die Zeit davor bleibt genau so, wie sie geplant war — mitsamt allem, was Kalender, Essensplan und Versorgung daraus schon gemacht haben. Deshalb steht dort beim Bearbeiten das heutige Datum und nicht der alte Start. Setzt du „Ab wann" auf ein Datum vor dem bisherigen Rhythmus, ersetzt die neue Fassung die alte vollständig — dann sagt patchio das direkt unter dem Feld. Hakst du weitere Personen an, gilt für sie derselbe Schnitt.
Zum Beenden fragt patchio, ab wann: „Ab diesem Datum beenden" lässt die Vergangenheit unberührt und schließt den Rhythmus ab dem gewählten Tag — das Datum muss deshalb nach dem Beginn des Rhythmus liegen. Soll wirklich alles weg, auch die bereits vergangenen Wochen, nimmst du „Alles löschen, auch die Vergangenheit"; das lässt sich nicht rückgängig machen. Abweichungen bleiben in beiden Fällen erhalten.
Die Referenzwochen-Frage
Ein Wechsel, der sich Woche für Woche wiederholt, muss irgendwo anfangen — sonst weiß patchio nicht, ob diese Woche die „Mama-Woche" oder die „Papa-Woche" ist. Genau das fragt die Referenzwoche beim Einrichten ab:
- bei „Wochenweise": ob es diese oder die nächste Woche bei welchem Zuhause losgeht,
- bei „jedes zweite Wochenende": welches Wochenende das erste ist.
Eine kleine Frage, die den ganzen Plan ins richtige Raster setzt.
Auf Geschwister übertragen
Pendeln mehrere Kinder im selben Takt, musst du das nicht für jedes einzeln eintippen. Beim Einrichten hakst du die Geschwister an, für die derselbe Rhythmus gelten soll — patchio legt das gleiche Modell für alle an. Anpassen kannst du jedes Kind danach trotzdem getrennt.
Abweichungen statt Ausnahme-Akrobatik
Der Alltag hält sich nicht ans Raster: Ferien, ein getauschtes Wochenende, ein Besuch bei der Oma. Solche Ausnahmen trägst du im Editor unter Abweichungen als Klartext-Liste ein — von wann bis wann, bei welchem Zuhause, optional mit Notiz. Im Zeitraum der Abweichung gewinnt sie über den Rhythmus, danach läuft alles normal weiter. Auf der Karte siehst du auf einen Blick, wie viele Abweichungen hinterlegt sind.
Wo die Anwesenheit überall auftaucht
Sobald ein Rhythmus steht, zieht sich die Anwesenheit durch die ganze App — immer in der Farbe des jeweiligen Zuhause:
- Kalender — pro Tag farbige Marker, wo jemand ist. In engen Ansichten (Monat, mobile Wochenleiste) als Punkte, in Woche und Agenda als Namens-Pillen. Über „Anwesenheit an/aus" blendest du den Layer ein und aus. Kacheln erscheinen dabei nur im Zeitraum des Rhythmus — vor dem Start, nach einem gesetzten Ende und in der Lücke zwischen zwei Rhythmen bleibt der Tag leer. Dasselbe gilt für den Streifen auf der Karte und für den Überblick.
- Essensplan — die anwesenden Kinder erscheinen je Tag als farbige Namens-Pillen, sodass du weißt, für wen du kochst.
- Dashboard „Wer ist da" — zeigt aus deiner Sicht, wer diese Woche an deinem Zuhause ist, als 7-Tage-Streifen mit einem Punkt je Person. Auch hier in der Zuhause-Farbe.
- Versorgungs-Lücken — die Anwesenheit fließt mit ein.
Wichtig: Wer ein Kind, ein Tier oder ein Auto versorgen darf, hängt weiterhin an den hinterlegten Betreuern — bloße Anwesenheit macht niemanden automatisch zum Versorger.